Für die meisten Menschen ist Motorradfahren nicht einfach nur eine Fortbewegungsmethode. Viel mehr eine Leidenschaft, ein Lebensgefühl – ja beinahe eine Art Meditation.
Was macht das Motorradfahren für mich so besonders:
Ein entscheidender Aspekt ist sicherlich das Gefühl von Freiheit, das man erlebt. Die Geräusche. Die Landschaft um einen herum, die man in vollen Zügen genießen kann. Man ist nicht durch Karosserie und geschlossene Fenster von der Umgebung abgeschottet, sondern fühlt sich eins mit der Straße.
Das Gefühl wird noch bestärkt, weil man auf dem Motorrad aktiv am Fahrerlebnis „arbeiten“ kann. Man lenkt und beschleunigt mit dem eigenen Körpergewicht, legt sich in die Kurve. Spürt jeden Schlag der Straße direkt übers Fahrwerk. Das erfordert zwar auch Konzentration und Geschicklichkeit, man wird aber mit einem intensiven Fahrerlebnis belohnt. Das kann kein Auto bieten.
Man kann fast sagen, dass Motorradfahren eine therapeutische Wirkung auf Körper und Geist hat. Der benötigte Fokus auf die Straße lenkt vom Alltagsstress ab, das Adrenalin sorgt für Glücksgefühle und Endorphin Ausschüttung und die Bewegung tut gut für die Gesundheit.
Unter Motorradfahrern gibt es auch noch soziale Komponenten. Abgesehen von Motorradclubs und gemeinsamen Ausfahrten -> ich freue mich jedes Mal, wenn man einander per Handgruß grüßt. Beim Cruisen in der Gruppe selbst entsteht ein besonderes Gemeinschaftsgefühl, das weit über das bloße Fahren hinausgeht.







